Hugo Mallet

 

...One of the most ringingly sustained performances I have ever heard...“ - schrieb Christopher Morley in der Birmingham Post (05.07.2013) über Hugo Mallets Siegfried-Debüt beim Longborough Festival Opera.

Im selben Jahr debütierte er als Lohengrin in Zagreb an der Kroatischen Nationaloper (Dir. Nikša Bareza). Seither ist Hugo Mallet in diesen Rollen in Augsburg, Peking, Bratislava, Linz, Ljubljana und Würzburg aufgetreten. Für den Andrea Chénier wurde er von der Zeitschrift Das Opernglas als „Sänger des Jahres 2013“ nominiert. Der in London geborene Tenor studierte zunächst Gesang in seiner Heimatstadt bei Helena Shenel. Nach gesanglicher Weiterbildung in Rom bei Maestro Paolo Silveri entstanden die ersten Kontakte zu Nicolai Gedda (in Stockholm und Morges), der bis 2010 sein ständiger Lehrer und Berater war. Dazwischen studierte er am Royal Northern College bei Barbara Robotham, John Mitchinson und Nick Powell. Die Interpretation der Wagner Rollen präzisierte er bei Kammersänger Reiner Goldberg in Berlin.

 

Meisterkurse bei Brigitte Fassbaender, Carlo Bergonzi, Alfredo Kraus und Hughues Cuenod

ermöglichten ihm, seine Tenorpersönlichkeit weiter auszubauen. Es folgten Engagements in Freiberg, Detmold und Köln sowie Gastengagements am Berliner Hebbeltheater, dem Staatstheater Oldenburg und dem Grand Théâtre de Dijon, darüber hinaus auch an Häusern wie Chemnitz, Cottbus, Lübeck, Halle, Nordhausen und Würzburg.

 

Hugo Mallet bewies sein Facettenreichtum in vielen Hauptrollen wie beispielsweise: Les Contes

d'Hoffmann/Hoffmann's Erzählungen (Hoffmann), Andrea Chénier (Andrea Chénier), Lohengrin (Lohengrin) (Zagreb Ljubljana, Augsburg und Würzburg), Siegfried (Siegfried) (Longborough Festival Opera, England, Chinese National Opera an der N.C.P.A., Beijing, Landestheater Linz), sowie Massenets Werther (Werther), Faust (Faust) und Un ballo in maschera (Riccardo/Gustavo).

 

Als Kammermusiker begeisterte Mallet sowohl in Neuchatel (Die Schöne Müllerin/Die Winterreise), als auch in Moskau (russisches Liedprogramm) bis hin in's ferne Kofu/Japan

(Dichterliebe). Im Konzertbereich ist er in Singapur (Messias, H-moll Messe), Konzerthaus

Berlin (verschiedene Operngalas), Laeiszhalle Hamburg (Verdi Requiem), Konzerthaus

Dortmund (Verdi Requiem) der Rudolf-Oetker-Halle Bielefeld (Carmina Burana) und im

Konzerthaus Die Glocke, Bremen (verschiedene Operngalas, jedes Jahr seit 2001) aufgetreten.

 

Auch die zeitgenössische Musik hat Hugo Mallet nicht vernachlässigt: in Chemnitz sang er die

deutsche Erstaufführung der Oper Love and Other Demons (Liebe und andere Dämonen), in

Berlin den Tristan in Frank Martins' Le vin herbé (Der Zaubertrank) und in Paris und Dijon den

Prolog und Peter Quint in Brittens' The Turn of the Screw.

 

Mallet arbeitete mit namhaften Regisseuren und Dirigenten wie Dietrich Hilsdorf, Jean-Claude Auvray, Dennis Russell Davies, Friedrich Haider, Anthony Negus, Frank Beermann, Christof Loy, Ralf Nürnberger Jeffrey Tate und Oswald Sallaberger. Seine künstlerische Laufbahn führte ihn zur Zusammenarbeit mit diversen Orchestern wie der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Gürzenich-Orchester, den Dortmunder Philharmonikern, der Robert-Schumann-Philharmonie, der Singapore Symphony Orchestra und dem L'Orchestre Léonard de Vinci (jetzt l'Orchestre de l'Opéra de Rouen).

 

Neben den Bühnenauftritten wirkte Mallet in der Rolle des Ismaele bei der CD-Aufnahme „Gioas, re di Giuda“ mit dem Detmolder Kammerorchester, Thomas Quasthoff und Gernot Schmalfuss mit. Er spricht fließend Englisch, Deutsch, Italienisch und Französisch, darüber hinaus singt er auch auf Russisch, Japanisch, Polnisch und Tschechisch.

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